Revierkarte für dein Jagdrevier
Die Revierkarte von HUNTRA zeigt dein Revier auf OpenStreetMap oder als Luftbild. Die Reviergrenze zeichnest du frei oder importierst eine vorhandene GPX- oder KML-Datei; wo dein Bundesland seine Katasterdaten offen bereitstellt, klickst du sie auch aus Flurstücken zusammen. Hochsitze, Kirrungen, Salzlecken, Pirschpunkte und Wildkameras setzt du als Punkte — im Browser und in den Apps für iPhone und Android.
Wie bekommst du deine Reviergrenze digital in die Karte?
Die Grenze ist die Grundlage für alles Weitere: Erst wenn sie steht, weiß die App, was zu deinem Revier gehört. Dafür gibt es drei Wege — zwei stehen überall offen, der dritte hängt an den Katasterdaten deines Bundeslands. Mischen kannst du sie ebenfalls: Eine grob importierte Grenze lässt sich hinterher an einzelnen Stellen nachziehen.
Freihand zeichnen
Du fährst die Grenze direkt auf der Karte ab und setzt die Stützpunkte, wo sie hingehören. Das ist der schnellste Weg für ein Revier, dessen Verlauf du im Kopf hast, und der einzige, der ohne Vorarbeit auskommt.
Flurstücke zusammenklicken
Wo die amtlichen Flurstücke offen vorliegen und deine Grenze an ihnen entlangläuft, klickst du die betroffenen Flurstücke an und die Karte übernimmt deren Verlauf. Das ist genauer als jede Freihandlinie und spart das mühsame Nachfahren von Kanten, die ohnehin schon amtlich vermessen sind.
Ob dieser Weg in deinem Revier offensteht, hängt am Bundesland: Die Umrisse stammen aus den amtlichen Katasterdaten, und die gibt nicht jedes Land offen heraus — Bayern bislang nicht. Wo sie fehlen, bleiben Freihand und Import, und beide führen zur selben fertigen Grenze.
GPX oder KML importieren
Wenn deine Grenze bereits als Datei vorliegt — aus einem Handgerät, einer alten Anwendung oder von der Jagdgenossenschaft —, importierst du sie als GPX oder KML. Damit fängst du nicht bei null an, sondern übernimmst den Stand, den du schon hast.
Welche Punkte kannst du im Revier markieren?
Auf der Grenze allein jagt niemand. Die Karte trägt deshalb die Einrichtungen, um die es im Alltag wirklich geht — jede als eigener Punkt mit eigenem Typ, damit du sie später auseinanderhalten und gezielt ansteuern kannst.
- Hochsitze — der Bestand an Ansitzeinrichtungen im Überblick
- Kirrungen — jede Kirrung als eigener Punkt statt im Kopf oder auf einem Zettel
- Salzlecken — dauerhaft angelegte Punkte, die selten jemand im Kopf hat
- Pirschpunkte — die Stellen, an denen sich das Anpirschen lohnt
- Wildkameras — der Standort jeder Kamera, deren Bilder in der Wildkamera-Cloud landen
Warum Luftbild und Kartenansicht nebeneinander?
Beide Ansichten beantworten verschiedene Fragen. Die Kartenansicht auf Basis von OpenStreetMap zeigt Wege, Namen und Strukturen sauber beschriftet — gut, um sich zu orientieren und Punkte grob zu setzen.
Das Luftbild zeigt stattdessen den tatsächlichen Bewuchs: wo der Bestand dicht steht, wo eine Schneise verläuft, wie weit der Mais dieses Jahr reicht. Für die Feinarbeit an der Grenze und beim Setzen eines Hochsitzes ist das die ehrlichere Ansicht. Du schaltest zwischen beiden um, ohne die Position zu verlieren.
Wie arbeitet ein Revierteam auf derselben Karte?
Ein Revier hat meistens mehr als einen Beteiligten: Pächter, Begeher, Gäste. In HUNTRA arbeiten sie auf einer Karte statt auf drei verschiedenen Zetteln, und Rollen regeln, wer etwas ändern darf. Wie die Rollen zusammenspielen, steht auf der Seite zum Revier-Team.
Der praktische Gewinn zeigt sich beim Neuzugang. Wer zum ersten Mal ins Revier kommt, muss nicht mehr abends bei jemandem anrufen, um zu erfahren, welcher Hochsitz gemeint ist. Er öffnet die Karte und sieht es.
Wie findest du dich beim ersten Mal zurecht?
Die Karte hat ein interaktives Tutorial. Es führt dich Schritt für Schritt an die Bedienelemente heran, statt dich mit einer leeren Fläche und einer Werkzeugleiste allein zu lassen. Wer die Karte schon kennt, überspringt es.
Auf dem Handy ist die Karte kein verkleinertes Web-Fenster, sondern Teil der nativen Apps für iPhone und Android. Genau dort brauchst du sie: draußen, mit einer Hand, während du zum Ansitz gehst. Was du unterwegs siehst und einträgst, passt zusammen mit dem, was in der Streckenliste landet.
Häufige Fragen
Kann ich eine bestehende Reviergrenze übernehmen?
Ja. Liegt die Grenze als GPX- oder KML-Datei vor, importierst du sie direkt in die Revierkarte. Anschließend lässt sie sich weiter bearbeiten, falls einzelne Abschnitte nicht mehr stimmen.
Kann ich Flurstücke für die Grenze nutzen?
In den Bundesländern, die ihre Katasterdaten offen bereitstellen, ja: Der Grenzen-Editor übernimmt dann Flurstücke, statt dass du ihre Kanten von Hand nachzeichnest. Das ist besonders praktisch, wenn dein Revier ohnehin entlang von Flurstücksgrenzen verläuft. Wo ein Land die Daten nicht offen herausgibt — bislang Bayern —, zeichnest du die Grenze frei oder importierst sie als GPX oder KML.
Welche Punkt-Typen gibt es auf der Revierkarte?
Hochsitze, Kirrungen, Salzlecken, Pirschpunkte und Wildkameras. Jeder Typ ist eigenständig, damit du die Karte gezielt lesen kannst, statt in einer Wolke gleich aussehender Nadeln zu suchen.
Funktioniert die Revierkarte auch auf dem Handy?
Ja. Es gibt sie im Web-Portal und in den nativen Apps für iPhone und Android. Auf beiden Wegen greifst du auf dasselbe Revier zu.
Können mehrere Personen dieselbe Revierkarte nutzen?
Ja. Ein Revier kann mehrere Mitglieder haben, Rollen regeln die Rechte. So arbeiten Pächter, Begeher und Gäste auf demselben Kartenstand statt auf mehreren Kopien.
Woher kommen die Kartendaten?
Die Kartenansicht basiert auf OpenStreetMap, dazu kommt eine Luftbild-Ansicht. Deine eigenen Daten — Reviergrenze und Punkte — liegen davon getrennt bei uns auf Servern in Deutschland.
Dein Revier auf einer Karte
Leg einen Account an und beantrage deinen Demo-Zugang. Dann zeichnest du deine Grenze und setzt die ersten Hochsitze. Demo-Zugang auf Anfrage.
Demo-Zugang beantragenPasst dazu
Stand: 2026-08-05 · Redaktion: WildeLabs